.Txt hinter den Liedern

"Eine kleine Satzung"

 

Die Fragen lauten doch für jeden von uns:

 

In was für einer Gesellschaft und somit Welt, möchte ich leben?

Was hat das ganze auch mit mir zu tun?

Was und wen unterstütze ich da eigentlich? Tag für Tag!

Was für eine Außenwirkung habe ich? Was trage ich dadurch weiter?

Ist das OKAY was ich so tue? Selbst wenn es LEGAL ist!

Kann ich etwas an meinen Einstellungen und Verhalten ändern?


Damit ich nicht auch noch mit dabei bin. Selbst wenn es UNPOPULÄR ist!

Es muß kein Zeugnisland mit Geld- und schlicht Hollywoodwerten bleiben.

 

Es fängt alles im Kopf an. Alles!

Der Mensch so interessengeführt und indoktriniert

-

ist oberflächlich und ein auf Optik bedachtes Wesen zugenüge.

Es kostete schon genügend Opfer. Möchtest Du das WIRKLICH?

 

Mensch Du kannst mehr als das!

 

© Alle Rechte vorbehalten!

 "Erde"

(von 2002)

 

 Sie ist krank

 und es ist nicht nur eine Grippe!

 Sie hat einen bösartigen Tumor,

 der vor sich hinwächst,

 ohne daß sich auch nur irgend jemand

 dafür verantwortlich fühlt!

 

 Mit einem Drittel positiver Energie,

 von gutartigen Zellen gefüllt,

 ein geladener Ball,

 der schon längst,

 aus seinem Gleichgewicht geflüchtet ist!

 

 Auf ihm wohnen nicht Lebewesen, nein

 sie vegetieren zu häufig vor sich hin,

 Tag für Tag,

 egal wie,

 egal mit welchem Anstand und Würde,

 und auch egal ist,

 an welchem Ort!

 

 Es ist für viele bloß ein Platz,

 nichts weiter,

 es scheint eine Sonne

 und zur Begleitung ein Mond.

 

 Nützt aber alles nix,

 wenn ein Tumor in dem Egoismus,

 wenig Nächstenliebe,

 gespickt in Tradition mit

 Geld, Korruptheit, Lügen,

 wenig Toleranz,

 Fremdenfeindlichkeit und

 viel Haß regieren,

 da hat es eine Welle,

 von guten Zellen nie leicht.

 

 Sie ist schön blau, mit einer

 tollen Atmosphäre über ihren Wolken.

 Und das ein oder andere Mal,

 dachte ich, wie schön es doch wär,

 hier in etwas mehr Gelassenheit leben zu können.

 Frieden ist wohl zu viel verlangt,

 wie auch die vielen kleinen Wünsche,

 im Miteinander, Zueinander, im Leben,

 die man um sich herum so pflegt.

 

 Sie hat einen brodelnden Kern,

 der sich alles nimmt, wie er es braucht!

 Eine Natur die zu Recht zurückschlägt,

 so lang sie kann, und so gut sie kann

 wird sie uns zeigen,

 wer hier das Sagen hat!

 

 Wir sind zu viele und bevölkern jeden

 Tag aufs Neue, ein Fleckchen, welches

 vielleicht schon längst besetzt ist?

 

 Wir leben alle viel zu sehr,

 nur für uns, für heute und jeder

 denkt nur:

 Warum soll ich es richten?

 Warum sollte ich verzichten?

 Warum, es wird sich nie etwas ändern!

 

 Viel Gerede mit wenig Sinn,

 nur wer mit schützt hat Stil

 und zeigt seinen Stolz.

 

 Denn wir zollen ihr zu wenig Respekt,

 aber dieses Thema ist zu komplex,

 und dies hier nur ein klitzekleiner

 Fingerzeig plus ein Dankeschön von mir.

 

 Denn er gilt denen,

 die Tag für Tag darum kämpfen,

 daß es ein freundlicher Planet bleibt!

 Leider sind wir noch zu wenige,

 aber auch wir werden mehr,

 denn wir brauchen viel Mächtigeres als

 Liebe, Verstand, Durchsetzungsvermögen,

 wir brauchen dringend jede Hilfe

 

  ... für diese Erde!

 

 © Alle Rechte vorbehalten!

 "Trost"

(von 2012) 

 

 Es war ja alles ein riesengroß Experiment,

 und hat es Dir nicht gefallen? Sag ehrlich?

 

Liebe, Freundschaft, Zusammenhalt, wenn es mal

einer war, es fühlen und dieses All zu spüren -

 

wer genießt es schon häufiger jemals; Momente von

Genügsamkeit, Entspannung, frappierender Harmonie,

 

Harmonie - und sie war und ist wie ein Traum...*

 

von Sternenstaub zu Frühlingstau, diesem Sommerstau

und goldig Herbstlaub, bis auf Wintertagsgrau...

 

während letztlich nur zählte, ob man seine Leidenschaft

leben und erleben durfte, inmitten eines Durcheinanders

 

- zurück auf Laune. Mit mir.

 

© Alle Rechte vorbehalten!

 "Azur"

(von 2006)

 

 Himmelblau guckt's Firmament schön,

 Entspannung macht sich in Dir breit,

was war, und was ist noch unbequem,

interessiert Dich nicht mal seicht.

 

Der Korrespondenz bleibt bewundern,

Aerosole zeichnen wie Stifte Herzen,

kolossal suchten sie ihresgleichen,

entfachen an Gipfelstürmers Grenzen.

 

Additive Farbmischungen vollziehen,

schick Tröpfchen über Augresidenzen,

partizipieren lieblicher zufrieden,

lahmend quillen endlicher Tatsachen.*

 

Mit Momenten im inneren Sentiment,

um stative Freundlichkeiten benetzt,

nur kurzweiliger Natur bitte nicht,

einig glücklichere Blicke ins Jetzt.

 

 © Alle Rechte vorbehalten!

"Dementi"

(von 2006)

 

Überleg mal,

was Du alles hier getan hast!

 

Denk mal nach,

wie und was Du hier gegessen hast!

 

Bedenke mal,

wie viel Müll Du allein heute nur produzierst,

 

und erwäge,

wie oft Du zu bequem bist 'n Auto fährst.

 

Zeige mir,

warum Du Status brauchst, und sonst auf wenig baust.

 

Wie Du konsumierst,

dabei herrlich ignorierst, obwohl Du's von selbst kapierst...*

 

© Alle Rechte vorbehalten!

"Freundschaft"

(von 2013)

 

von Millionen

den zu ähnlich Augen

warst Du jemand

der mir zuhörte

dem ich vertraute

 

auf den ich baute

ohne nachzudenken

der mit philosophierte

selbst früh morgens

um fünfe

 

von zu vielen

standest Du zu mir

selbst auf dunklen

Wolken, an allzu

regnerischen Tagen

 

gabst mir Vorschuß

wenn die Hütte brannte

hingst mit mir gleich ab

bis heute - über Jahre lachten

wir uns vergnüglich schlapp*

 

-

alles fließt -

achte Deine Zeit

und auf Deine Liebsten

in Deinem Herzen

verweilen sie in Ewigkeit

-

in Deinem Herzen.

 

© Alle Rechte vorbehalten!

"Maskerade"

(von 1998)

 

 Maskerade wie auf keinem anderen Stern,

 Oppositionen halten sich fern.

 Genug ist genug, für uns keine Kunst.

 Hart es anzusehen, Problem zu dem zu stehen.

 Ordinär und unfein zu gleich,

 bis die Optik nicht mehr reicht.

 

 Und doch sieht man sie, zu sich einfach zu stehen,

 geradeaus zu sehen, durch den Nebel der Gunst.

 Zu wenig das Genug, zu viel mit zuzusehen

 und doch häufig Unkluges hinzunehmen.

 

 Medikamente gegen das Tösen

 und Drogen für die Bösen.

 Schmerzen fanatisch unterzubringen,

 Extreme äußerst auszuhalten.

 Mit Famosem zu ringen,

 um dann die Farce als Fanfare

klingen zu lassen.

 

 Ideologie läßt sich bäumen,

 läßt Idiotismus oft schäumen...*

 

 doch ob es denn sein muß,

 so am Zeitgeistfluß zu rennen,

 für ihn atemlos zu werden?

 

© Alle Rechte vorbehalten!

*Hier wird es leider etwas lang.

Fortsetzung bestimmt mal an anderer Stelle.